Zusammenfassung: BIP – Ein klassisches Modell

-        Haushalte

-       Staat

-       Unternehmen

  • Faktormärkte
  • Finanzmärkte
  • Gütermärkte
    • Faktoren
    • Kredite
    • Güter

Preismechanismus sorgt für GGW aller Märkte.

–>      Nur relative Preise spielen hier eine Rolle

 

Produktion

Wirtschaft produziert mit Hilfe von

-       Arbeit L

-       Kapital K

 

Produktionsfunktion:

Y = F( K,L ). Besitzt konstante Skalenerträge.

 

Angebot an Waren:

Ys = F(K,L) = Y

K und L sind die vorhandenen Einheiten an Kapital und Arbeit in der Wirtschaft.

YS muss dem Gesamteinkommen entsprechen (dem BIP entsprechen).

 

Neoklassische Verteilungstheorie

∑Entlohnungen = w*L + K*(1+r)

Die neoklassische Verteilungstheorie geht von Konkurrenzarbeitsmärkten aus. Im GGW müssen Angebot und Gleichgewicht übereinstimmen.

–> Faktorpreis entsteht durch dieses GGW

In den Konkurrenzmärkten agieren Faktorbesitzer und Unternehmen als Mengenanpasser.

Partielle Faktorvariation:

Ein Faktor ist festgelegt. Gewinnmaximierung durch Ableitung bezüglich des variablen Faktors.

–> Wertgrenzprodukt = Faktorpreis,

wobei Wertgrenzprodukt dem Preis für das produzierte Output mal Output pro extra Faktor entspricht.

–> Ist Arbeit der variable Faktor, so muss das

Wertgrenzprodukt der Arbeit dem Lohn entsprechen.

Steigung der Isogewinnlinie = Faktorpreis / Outputpreis.

Wird Faktor teuerer, folgt, wie durch komparative Statik darstellbar, dass die Faktornachfrage nach diesem Faktor sinkt, da gilt:

Grenzprodukt der Produktionsfunktion = Steigung der Isogewinnlinie

ó

∂Outputmenge / ∂Faktormenge = Faktorpreis / Outputpreis

Produktivitätsfortschritte können jedoch dafür genutzt werden, Löhne zu erhöhen (∂Outputmenge > ∂Faktormenge durch Produktivitätsfortschritte à Erlaubt Faktorpreis zu steigen, da GGW sich in gewünschte Richtung verschieben lässt !)

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass aufgrund des abnehmenden Grenzproduktes der Faktoren die Unternehmen die Nachfrage nach Produktionsfaktore so lange erhöht, bis deren Grenzprodukt den realen Faktorpreisen entspricht.

Unternehmergewinn unterscheidet sich vom buchhalterischen Gewinn!

Buchhalterischer Gewinn = Unternehmergewinn + Kapitalentlohnung

Die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen

Y= C + I + G (Geschlossene Wirtschaft wo NX = 0)

 

Konsumgüternachfrage

Y = Einkommen der Haushalte aus Arbeit und Kaputal abzüglich der Steuern T:

Yv = Y – T

YV = verfügbares Einkommen,

T = Steuern – Transferzahlungen

Transfers die nicht in G enthalten sind, wie Kindergeld, ist dies nicht in G enhalten, berührt aber das verfügbare Einkommen der Haushalte!

Haushalte können entscheiden, wie viel sie von dem verfügbaren Einkommen konsumiere oder sparen möchten. Es wird angenommen, das Konsum steigt bei steigendem Einkommen.

–> Verhaltenannahme (Vereinfachung der Analyse durch

abstrahierung der Realität)

C = C(YV) –> Verfügbares Einkommen steigt führt zu Konsum steigt

Marginale Konsumquote

Besagt, um wie viel der Konsum ansteigt, wenn YV (verfügbares Einkommen) um eine GE steigt.

Zusammenfassung

1)  Die Höhe des BIP wird durch die Höhe der vorhandenen Produktionsfaktoren und der Produktionstechnologien bestimmt.

2)  Die Produktionsfaktoren werden mit ihrem Grenzprodukt entlohnt. Bei konstanten Skalenerträgen entsteht auf Konkurrenzmärkten kein Unternehmergewinn, sonder das gesamte BIP wird dirch die Faktorentlohnung ausgeschöpft.

3)  Der output wird für Konsum, Investitionen und Staatsausgaben verwendet (Verwendungsrechnung). Der Konsum hängt positiv vom verfügbaren Einkommen ab, die Investitionen hängen negativ vom realen Zins ab und die Staatsausgaben sind ein exogener Pollitikparameter.

4)  Der reale Zinssatz passt sich so an, dass das Kreditangebot der Kreditnachfrager entspricht und somit die Investitionen gleich der gesamtwirtschaftlichen Ersparnis sind.