Die neoklassische Verteilungstheorie

Auf den Faktormärkten für Arbeit und Kapital trifft Angebot auf Nachfrage. Im Gleichgewicht müssen Angebot und Nachfrage übereinstimmen. Der Preis, der in diesem Gleichgewicht entsteht, ist dann der Preis für den jeweiligen Faktor. Also entweder das Lohnniveau für den Faktor Arbeit, oder der Zinssatz für den Faktor Kapital.

Die neoklassische Verteilungstheorie geht davon aus, dass sich der Arbeitsmarkt im Wettbewerb befindet. Die Mengenanpasser sind einerseits die Mengenanpasser und andererseits die Unternehmen als potentielle Arbeitgeber.

Produktivitätsfortschritte können genutzt werden, um Beschäftigung ider Löhne zu erhöhen.

Auf dem Faktormarkt Arbeit, also dem Arbeitsmarkt, kann man von einem konstanten Arbeitsangebot ausgehen: Die Erwerbspersonen. Die Nachfrage ist jedoch mit steigenden Löhnen (Arbeitskosten) fallend. Auch hier entsteht ein Gleichgewicht welches zum gleichgewichtigen Lohn w* führt.  Der Gleichgewichtige Lohn entspricht dem Wertgrenzprodukt der Arbeit.

Die Faktoren Arbeit und Kapital verfügen über abnehmende Grenzproduktivität und deshalb erhöhen die Unternehmen ihre Nachfrage nach diesen Faktoren nur so lange, bis das Grenzprodukt der Faktoren deren realen Faktorpreisen entspricht.

Der Unternehmergewinn ist der ökonomische Profit, also der Teil des Gesamteinkommens, der nach Entlohnung sämtlicher Produktionsfaktoren übrig bleibt. Der Unternehmergewinn ist hier jedoch nicht mit dem buchhalterischen Unternehmergewinn zu verwechseln, denn hierzu gehört auch die Kapitalentlohnung. Diese würde man im buchhalterischen Sinne deshalb nicht abziehen.

 Euler-Theorem

Die Inputfaktoren werden zu ihren Grenzproduktivitäten vergütet, der Output wird vollkommen auf die Produktionsfaktoren aufgeteilt.