Vorgangspfeilnetzpläne – Zusammenfassung

Ein Vorgangspfeilnetzplan ist ein besonderer Graph zur  Darstellung der Ablaufbeziehungen zwischen Vorgängen oder Ereignissen. 

 

Scheinvorgänge

Scheinvorgänge werden in Netzplänen, beispielsweise in Vorgangspfeilnetzplänen, eingezeichnet wenn ein minimaler Zeitabstand zwischen beiden zwei Vorgängen erforderlich ist. Ein Beispiel aus der Produktion wäre, dass die Farbe auf dem Produkt erstmal trocknen muss.

Unterteilung des Vorgängers
In einem Vorgangspfeilnetzplan unterteilt man den Vorgänger, wenn nach dessen teilweiser Durchführung schon ein neuer Vorgang begonnen werden darf.
Keine Kreise
In einem Vorgangspfeilnetzplan tauchen keine Kreise auf.
Keine paralellen
In einem Vorgangspfeilnetzplan tauchen keine parallel geriteten Kanten auf. Vorgänge mit gemeinsamen Anfangs- und Endknoten müssen durch Scheinvorgänge reproduziert werden.
Zeitplanung im Vorgangspfeilnetzplan 
Im Gegensatz zum normalen Netzplan wird im Vorgangspfeilnetzplan die Dauer des Vorgangs nicht im Knoten abgespeichert, als Gewicht auf die Kante zwischen zwei Knoten gelegt. Somit ergibt sich der frühestmögliche Anfangs- bzw. Endzeitpunkt für einen Vorgang zwischen zwei Knoten, seien es die Knoten i und j. In den Knoten wird im Vorgangspfeilnetzplan die Zeitpunkte des Ereigniseintritts abgespeichert. Untenstehende Berechnungen gehen von der Annahme aus, dass wir es mit einem kreisfreien Netzplan zu tun haben. FZ / SZ ist der frühest- / spätestmögliche Zeitpunkt eines Ereigniseintritts, FAZ/FEZ und SAZ/SEZ die frühestmögliche und spätestmögliche Anfafangs-/Endzeitpunkte. Außerdem betrachten wir zwei Knoten i und j und die Kante (i,j).
Critical Path Method – Darstellungsform für Knoten im Vorgangspfeilnetzplan
Die Methode des kritischen Weges dient dazu, die wichtigsten Informationen der Zeitplanung im Netzplan zu präsentieren.
Pufferzeiten
  • Gesamtpuffer
  • Freier Puffer
  • Freier rückwärts Puffer
  • Unabhängiger Puffer

Berechnen sich wie folgt aus SZ, FZ und den “Weglängen” dij