MKP: Optimierung bei Zieldominanz

Optimierung bei Zieldominanz ist eine Möglichkeit, wenn es darum geht, eine multikriterille Zielfunktion zu optimieren -> also eine Zielfunktion die wiederum aus mehreren Funktionen besteht. Ein Beispiel hierfür wären die Funktionen Gewinn und Absatz.

Bei der Optimierung bei Zieldominanz geht es darum, dass man eine der Zielfunktionen als Hauptziel festlegt. Alle anderen Zielfunktionen im Zielfunktionsvektor werden als Nebenbedingungen aufgenommen. Diese bezeichnet man auch als Satisfiszierungsziele.

Die neuen Nebenbedingungen können sowohl nach unten oder nach oben begrenzt sein. Beispiel dafür wäre, dass ein Unternehmen zwar den Gewinn kurzfristig maximieren möchte – jedoch unter der Nebenbedingung, dass der Umsatz nicht größer als x Stück wird. Würde der Umsatz diese Stückzahl übersteigen, könnte die Marke an Exklusivität verlieren. Es kann aber auch umgekehrt sein, dass ein Unternehmen mindestens x Stück absetzen möchte – um an Verhandlungsmacht zu gewinnen.

Als Output der Optimierung bei Zieldominanz erhalten wir eine optimale Punktmenge Gemäß der Zieldominanz und den Ansprüchen – also unteren und oberen Schranken der Satisfiszierungsziele.