Osmotische Druckdifferenz

Man stelle sich einen semi-permeable Membran vor: Wassermoleküle können diffundieren, gelöste Salze jedoch nicht. Auf der einen Seite ist eine Wasserlösung mit geringer Anzahl gelöster Teilchen pro Volumeneinheit, auf der anderen Seite ist eine Wasserlösung mit hoher Anzahl gelöster Teilchen pro Volumeneinheit.

Dank der höheren Konzentration auf der einen Seite entsteht eine osmotische Druckdifferenz, welche das System bestrebt sein wird, auszugleichen. Dies geschieht indem Wasser von der Lösung mit geringer Konzentration auf die andere Seite strömt, um dort die Konzentration zu senken. Diesen Prozess kann man auch ganz einfach im Alltag beobachten: Dies ist der Grund, warum bei Nudeln kochen Salz hinzugegeben wird.

Osmotischer Druck = C’*R*T

Wobei C’ die Konzentration in der Lösung ist, R = 8,314 J/(mol*°K) und T die Temperatur in °K. 

OBS: Dissoziation berücksichtigen

Es ist wichtig die Dissoziation zu berücksichtigen. Wird zum Beispiel in der Aufgabenstellung mitgeteilt, dass die Konzentration in der jeweiligen x mol/L NaCl ist, so berücksichtigt dies nicht die Dissoziation: Für den Osmotischen Druck zählen immer die Anzahl der Teilchen – also Na+ und Cl-.