Le Chateliers Regel

Das dynamische Gleichgewicht einer chemischen Reaktion ergibt sich genau dann, wenn die Vorwärts- als auch die Rückwertsreaktion gleich schnell verläuft. Es pendelt sich so ein Gleichgewichtszustand zwischen Edukten und Produkten ein.

Ein solches Gleichgewicht einer Reaktion kann verschoben werden. Dies versucht mann bspw. im Bosch-Haaber-Prozess. Ziel ist es den Gleichgewichtszustand so zu verschieben, dass die Reaktion zu Gunsten der erwünschten Produkte verschoben wird.

Ein Reaktion kann, laut Chatelier, aus ihrem dynamisches Gleichgewicht gestresst werden, indem man die Temperatur, den Druck oder die Konzentration der beteiligten Stoffe reguliert. Laut Chatelier wird die Reaktion dem hinzugefügten Stress entgegenwirken. Befindet sich die Reaktion also im Gleichgewicht und erhöht man bspw. den Druck, wird die Reaktion versuchen, die Druckerhöhung auszugleichen. Beispiel:

A(g) + 2*B(g) <-> C(g) + D(g)

Der Druck wird erhöht und der Gleichgewichtszustand der Reaktion verschiebt sich zu Gunsten der Produkte.

Dasselbe gilt für Temperaturerhöhungen und Konzentrationsänderungen: Laut Chatelier wird die Reaktion dem Stress entgegenwirken indem sich der Gleichgewichtszustand verschiebt.