Die GGW-Konstante und die vant Hoff Gleichung

Die Geichgewichtskonstante einer Reaktion ist von der Temperatur abhängig. Die besagt die vant Hoff Gleichung:

lnK2 = lnK1 – (∆HNTPR/R)*(1/T2 – 1/T1)

Die vant Hoff Gleichung findet vor allem praktische Anwendung, wenn man eine Gleichgewichtskonstante verändern möchte. Gründe dafür können sein, dass die Gleichgewichtskonstante zu klein ist und man deshalb kaum Produkte aus Edukten erzeugen kann. Es gilt nämlich folgendes:

 

K << 1: Edukte herschen in der gegebenen Mischung im Gleichgewicht vor. Zusammenführung von Edukten führt also praktisch Kaum zu einer Reaktion.

K >> 1: In der Mischung herschen, im Gleichgewicht,  die Produkte vor. Zusammengeführte Edukte können also fast vollständig zu Produkten umgewandelt werden.

Obige Aussagen und Folgerungen mit Bezug auf den Wert der Gleichgewichtskonstante folgen direkt aus dem Massenwirkungsgesetz.

 

Massenwirkungsgesetz (Bestimmung der Gleichgewichtskonstante):

KC = ([C]vC*[D]vD)/([A]vA*[B]vB)

Die Gleichgewichtskonstante kann von dem Bezug auf die Stoffmengenkonzentration auch auf Drucke und Molenbrüche umgerechnet werden. Dies besagt das Massenwirkungsgesetz. Auch wird es hier deutlich, dass man bei Wunsch nach vielen Produkten pro Edukt sich einen großen Wert für die Gleichgewichtskonstante der jeweiligen Reaktion wünscht.

Die Gleichung von vant Hoff verdeutlicht also, wie sich das erste thermodynamische Zwangsmittel, die Temperatur, af die Gleichgewichtskonstante auswirkt.