Spiralmodell

Das Spiralmodell ist vielleicht der beliebteste Phasenmodelltyp überhaupt. Es teilt sich in vier Bereiche auf:

  • Identifizierung von Alternativen, Anforderungen und Einschränkungen
  • Bewertung der Alternativen und Indentifizierung deren Risiken
  • Entwicklung
  • Planung der nächsten Phase

Wie man sieht geht das Spiralmodell zwar ähnlich wie das Wasserfallmodell vor, unterscheidet sich jedoch von diesem darin, dass die Phasen des Wasserfallmodells nicht sofort beendet sondern immer nur für eine bestimmte Zeitspanne betrachtet werden, wonach sofort die nächste Phase am Zug ist. Dies kommt durch die iterative Abarbeitung der oben genannten Aktivitäten zum Ausdruck. Angefangen wird bei der Identifizierung der Anforderungen, Alternativen und Einschränkungen. Darauf folgen die Bewertung der Alternativen usw. jeweils nacheinander. Dabei wird für jede Runde die Zeitspanne, die jedem der vier Aktivitätsbereiche zugeteilt wird, vergrößert.

Vorteil einer Vorgehensweise die dem Spiralmodell folgt ist, dass das Management immer wieder Korrekturen vornehmen kann und somit Risiken besser beseitigen kann. Durch die iterative Vorgehensweise können Fehler außerdem früh erkannt werden und nur begrenzt Schaden anrichten.

Das Spiralmodell erlaubt den iterativen Abbau von Risiken. Diese Risikobetrachtung macht das Spiralmodell so besonders.

Für größere Projekte stellt das Spiralmodell oft die fundamentale Vorgehensweise dar. Dank der inkrementellen Reduktion des Risikos verhindert das Spiralmodell viele Softwareprojekt vor dem Scheitern.