Phasenmodelle als zentrale Bestandteile des Software Engineering

Das Phasenmodell beschreibt die Phasen der Software-Entwicklung.

Der Gedanke, dass sich Software nicht in einem einzigen Schritt entwickeln lässt, sondern mehrere Phasen durchlaufen muss, wird heutzutage als ganz natürlich empfunden. Lediglich bei Programmierung einer kleiner Konsolenanwendung oder Erstellung eines Macros in Excell kann noch die Rede davon sein, dass sich ”Software” in einem Schritt entwickeln lässt. Für alle anderen Entwicklungsprojekte, die nicht gerade nur ”Hello World!” auf dem Bildschirm ausgeben sollen, ist die Entwicklung über Phasen hinweg eine Vorraussetzung für Erfolg. Dabei wird aus Sicht des Software-Ingenieurs die lange Laufzeit eines Projekts in kleinere, handhabbare Zeitintervalle zerlegt.

Das Phasenmodell setzt sich aus mehreren Phasen zusammen:

  • Planungsphase
  • Anforderungdefinition und –analyse
  • Entwurfsphase
  • Implementation und Test
  • Einsatz und Wartung

Diese Phasen muss jeder Software-Ingenieur auswendig kennen, da sie in alles Vorgehensmodellen mehr oder weniger berücksichtigt werden bzw. eine zentrale Rolle spielen.