Code and Fix-Modell als Worst-Case-Scenario

Code and Fix-Modell als Worst-Case-Scenario

Vielleicht hast du schonmal ein Programm in einer Programmiersprache schreiben müssen? Vielleicht hast du sogar erweiterte Programmierkenntnisse. Dann kennst du vielleicht folgende Vorgehensweise: Man schreibt zuerst den Code anhand informaler Spezifikationen und testet diesen dann indem man das Programm ablaufen lässt. Falls Fehler vorhanden sein sollten korrigiert man den Code an einzelnen Stellen. Schon hier merkt man, dass der Code mit der Anzahl der korrigierten Fehler schlagartig unübersichtlicher wird.

Das Code and Fix-Modell soll genau diesen Ablauf beschreiben. Zuerst werden informale Spezifikationen an die zu entwickelnde Software gesammelt oder erstellt, danach fängt man mit der eigentlichen Programmierung und dem Testen des Codes an. Nach erfolgreichem Abschluss der Tests wird das Programm eingesetzt und der Code an einzelnen Stellen über die Zeit hinweg korrigiert/verbessert.

Das Code and Fix-Modell stellt kein ideales Modell dar, das man befolgen sollte. Vielmehr soll es zeigen, wie schlechte Programmierung abläuft. Von schlechter Programmierung muss die Rede sein, da im Code and Fix-Modell keinerlei Entwurf/Design stattfindet, sowie die Anforderungen weder genau definiert noch analysiert werden. Als Ergebnis erhält man oft einen unstrukturierten und unübersichtlichen Code, an dem Wartungsarbeiten später fast nicht durchzuführen sind.