Realisationsprinzip des Rechnungswesens

Das Realisationsprinzip beschäftigt sich mit der Frage, wann Umsätze als realisiert gelten. Das Prinzip besagt, dass hierfür folgendes wichtig ist:

  • es muss mit großer Sicherheit angenommen werden können, dass das Unternehmen von der Transaktion wirtschaftlich profitiert
  • die Messung der Erträge sowie auch von verbundenen Aufwendungn, d.h. Aufwendungen die zur Realisation von Erträgen in dieser Periode beigetragen haben, muss zuverlässig erfolgen können
  • die mit der Transaktion in Verbindung stehenden Risiken aber auch Nutzungsvorteile sind auf den Abnehmer / Transaktionspartner vollständig übertragen worden.

Ein Beispiel für die Erfüllung der Umsatzrealisation ist der Verkauf von Produkten. Der Kunde har die Nutzungsvorteile und das Risiko übernommen, der Verkäufer kann mit hoher Sicherheit sagen, dass er wirtscahftlich von der Transaktion profitieren wird, und der Ertrag ist klar: Der Preis des  Produktes. Die Zahlung muss jedoch noch nicht stattgefunden haben!