Ertrag vs. Leistung

Grundleistungen entsprechen sowohl in ihrer Art als auch in ihrer Höhe den entsprechenden Erträgen. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Umsatzerlöse.

Neben den Grundleistungen gibt es jedoch auch noch die Andersleistungen und Zusatzleistungen.

Die Andersleistungen entsprechen zwar in ihrer Art Erträgen, unterschieden sich jedoch in der Höhe. Deshalb bezeichnet man Andersleistungen auch als wertverschiedene Leistungen. Auf seiten der Erträge spricht man von Anderserträgen, die eben leistungsverschiedene Erträge darstellen.

Die Zusatzleistungen entsprechen weder in Art noch in Höhe den Erträgen.

Auf seiten der Erträge gibt es noch die neutralen Erträge. Die neutralen Erträge entsprechen keinen Leistungen aus der Kostenrechnung. Die geläufigsten Beispiele für neutrale Erträge sind betriebsfremde, außerordentliche und periodenfremde Erträge.

Betriebsfremde Erträge sind Erträge, die nicht aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stammen.

Außerordentliche Erträge sind zwar der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zuzuordnen, sind jedoch oft eine ”Überraschung” und also unregelmäßig. Die Höhe von außerordentlichen Erträgen ist in der Regel außerordentlich hoch.

Periodenfremde Erträge sind zwar der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zuzuordnen, sind aber periodenfremd – d.h. sie wurden in einer anderen Periode erwirtschaftet.

Neutrale Erträge werden von der Kostenartenrechnung des internen Rechnungswesens nicht übernommen, da man nicht davon ausgehen kann, dass die Konkurrenten diese auch hatten. Würde man neutrale Erträge also in die Kostenartenrechnung aufnehmen, deren Ziel in erster Linie die Preisbestimmung ist, würde man möglicherweise an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.