Operatives Produktionsmanagement

Das operative Produktionsmanagement hat einen kurzfristigen Planungshorizont der sich nur über 12 Monate oder sogar weniger ausstreckt.

Zu dem Zeitpunkt, am dem das operative Produktionsmanagement das Sagen hat, sind die meisten Sachen schon festgelegt worden: Technologie, Produktwahl, Standort der Produktion usw. Das operative Produktionsmanagement hat jedoch noch Einfluss auf die Realisierung der Produktionsprogrammplanung zu nehmen – nämlich in dem Umfang, dass das operative Produktionsmanagement nun festlegt, welche Produkte in welcher Menge hergestellt werden sollen. Die Zielfunktion des operativen Produktionsmanagements ist Deckungsbeitrag maximierend. Dieses Ziel wird durch optimalen Einsatz des vorhandenen Produktionsapparates erreicht:

  • Bedarfsermittlung
  • Beschaffungsplanung
  • Seriengrößenplanung
  • Ablaufplanung (Maschinenbelegung usw.)
  • Reihenfolgeplanung
  • Produktionssteuerung

Zur Bestimmung der optimalen Produktionsmenge der verschiedenen Produkte können mehrere Verfahren angewandt werden, die sehr einfach bis sehr komplex sind. Im zwei-Güter Fall (zweidimensional) lässt sich das Optimierungsproblem graphisch lösen – im Falle linearer Optimierungsaufgaben kann generell der Simplex-Algorithmus verwendet werden.