Klassifizierung von A-, B- und C-Gütern

A-Güter

  • Machen etwa 10% der gesamten Materialmenge aus, jedoch einen hohen Anteil des gesamten Materialwertes aus.

C-Güter

  • Machen einen großen Anteil an der Materialmenge aus, jedoch nur einen geringen Anteil am gesamten Materialwert.

alle restlichen Güter können als B-Güter bezeichnet werden.

 

Planungsanstrengungen sollten am höchsten für die A-Güter sein, da diese wertvoll sind und eine geringe Änderung des Vorrats eine große Auswirkung auf sowohl Wertbestand als auch Produktionsfähigkeit hat. 

  • Deshalb fallweise Beschaffung der A-Güter in Branchen, wo der Bedarf stark schwankt – sonnst wird zu viel Kapital gebunden und somit Opportunitätskosten im großen Umfang generiert.
  • Sollte der Bedarf an A-Gütern gut kalkulierbar sein, würde sich eher fertigungssynchrone Beschaffung empfehlen.
  • C-Güter können wegen dem geringen Kapitalbedarf gelagert werden, also per Vorratsbeschaffung bezogen werden.
  • Bei B-Gütern hängt die Wahl der Beschaffungsart von den Bedarfsschwankungen, Wertanteil sowie Nutzen-Präferenzen des Unternehmens ab.