Logistische Kontrollspanne in der Beschaffungslogistik

Die Kontrollspanne bezeichnet in der Beschaffungslogistik, oder generell in der allgemeinen Logistik, den Grad der Einflussnahme auf Planung, Kontrolle und Umsetzung des Güterstroms zwischen einem Liefer- und Empfangspunkt, bzw. zwischen Absatzlager des Lieferanten und Zulieferungslager des Kunden.

Weite Kontrollspanne von Abnehmerseite

  • auch als Holprinzip bekannt. Der Abnehmer / Betreiber des Empfangspunktes besitzt weitestgehend die Kontrolle über den Güterfluss.

Enge Kontrollspanne von Abnehmerseite

  • auch als Bringprinzip bekannt. Der Abnehmer / Betreiber des Empfangspunktes besitzt fast keine Kontrolle über den gelieferten Güterfluss. Die Kontrolle liegt fast ausschließlich beim Lieferanten.

Regulierung der Kontrollspannen durch internationale Standardisierung

“Incoterms” bezeichnen eine Sammlung standardisierter Handelsklauseln und Verpflichtungen für den internationalen Handel. Sie beeinflussen die Kontrollespanne auf internationaler Ebene.