Der transaktionskostentheoretischer Ansatz

Die Transaktionskostentheorie ist eigentlich der Instiutionsökonomie zuzuordnen, hat jedoch direkte Auswirkungen auf die moderne Logistik und das moderne Supply Chain Management. Deshalb ordnen wir diese Theorie auch der Logistik zu.

Laut der Transaktionskostentheorie entstehen durch Transaktionen Kosten, die Transaktionskosten. Diese Transaktionskosten enstehen vor allem wegen Aufwand für Information und Kommunikation beider Transaktionspartner. Transaktionskosten fallen bei der Vereinbarung und Anbahnung von Transaktionen sowie auch bei der eigentlichen Abwicklung, Kontrolle und Anpassung an.

Transaktionskosten sind keine festen Größen. Sie unterscheiden sich je nach Transaktionsgegenstand, also je nach Leistung oder Produkt. Außerdem stehen Transaktionskosten in abhängigkeit zu der betrachteten Supply Chain.

Laut der Transaktionskostentheorie wird von begrenzter Rationalität ausgegangen. Der Mensch kann nicht alle Informationen aufnehmen und im stehen außerdem auch nicht unbedingt alle entscheidungsrelevanten Informationen zur Verfügung. Die Transaktionskostentheorie geht außerdem von individueller Nutzenmaximierung aus, d.h. jedes Individum wird individuellen Nutzen auch auf Kosten anderer Individuen maximieren. Dies ist auch als opportunistischer Ansatz bekannt.